Wie andere sdskandinavische Waffenopferfunde auch enthlt der Illerup-Fundkomplex Heeresausrstungen aus der ersten Jahrtausendhlfte n.Chr. Bereits um 1860 wurden die ersten Waffen in Mooren ausgegraben, und seither haben Archologen die Deutung dieser umfassenden Waffenniederlegungen diskutiert. Erst jetzt, nach langjhrigen Untersuchungen z.B. in Illerup dal, nhern wir uns einer Klrung des Forschungsproblems.
Die Fundkonzentrationen
Whrend der Ausgrabung wurden alle Fundobjekte eingemessen, gezeichnet, fotographiert und beschrieben. Deshalb knnen wir heute rekonstruieren, was mit den einzelnen Funden geschehen ist: Vor der Opferung wurde die eroberten Ausrstungen zerstrt. Schwerter zerbrach man in zwei oder mehrere Stcke, andere Gegenstnde wurden dagegen zerschlagen. Die zerstrten Heeresausrstungen wurden in Form unterschiedlicher Konzentrationen aufgelesen und z.B. durch Kriegermntel umwickelt. Im Anschlu daran fuhr man die Bndel auf den damaligen See hinaus und warf sie ber Bord. Die Umwicklung hat sich im Laufe der Zeit aufgelst, und die geopferten Fundkonzentrationen wurden durch Schlamm berdeckt. Nach Jahrhunderten verlandete der See schlielich vollstndig und wurde zu einem Moor. Die Funde wurden gut im Grundwasser geschtzt, ehe die Wiese im Jahr 1950 entwssert wurde. | |  |
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