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Die Fragmentzusammensetzungen zeigen, da in Illerup dal vier Kriegsbeuteopfer vorgenommen wurden. Die umfassendste Niederlegung datiert in die Zeit um 200 n.Chr., aber um 225, 375 und 450 n.Chr. fanden weitere Opferungen im See statt. Aus diesem Grund mu der Opferplatz mndlich berliefert worden sein, und die rtliche Bevlkerung hat die Niederlegungen vorgenommen. Damit kennen wir die eine der Parteien, die an den Kmpfen beteiligt war, wer jedoch waren die Angreifer ? Handelte es sich auch um Einheimische oder um Fremde ? Die Kampfhandlungen bleiben in den Schriftquellen unerwhnt, und die Antwort kann nur anhand des Studiums der geopferten Funde gegeben werden. Im Fundmaterial mssen sich Objekte befinden, die fr bestimmte Gebiete charakteristisch sind.

Die Waffen selbst sind nur wenig aussagekrftig, da sie in groen Teilen Nordeuropas sehr gleichartig sind. Zur Herkunftsbestimmung knnen dagegen die persnlichen Ausrstungen genutzt werden, z.B. die Schlagfeuerzeuge und Kmme, deren Formgebung von Landschaft zu Landschaft variiert und die damit die Heimat der Feinde verraten.