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Wurden die vielen Gegenstnde bei einer einzigen Gelegenheit geopfert, oder wurden sie mit gleichmigen Zwischenrumen ber mehrere Jahrhunderte hinweg deponiert? Diese Frage kann beantwortet werden, indem der Illerup-Fund als Puzzlespiel mit 15.000 Teilen betrachtet wird. Bei der Opferung wurden viele Gegenstnde in mehrere Teile zerschlagen. Die Bruchstcke knnen sich in einer oder mehreren Fundkonzentrationen befinden, und wenn es gelingt, Teile aus verschiedenen Konzentrationen zusammenzufgen, wissen wir, da diese zum selben Zeitpunkt geopfert wurden. Insgesamt konnten mehr als 1000 Fragmente zusammengesetzt werden, und daraus ergibt sich, da 90% des Illerup-Fundes bei derselben Zeremonie deponiert wurde. Der Rest wurde im Rahmen von drei spteren Opferungen niedergelegt.

Foto:Beispiele der Zusammenfgung einiger Gegenstnde.