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Ausgrabung und Bearbeitung
15.000 Waffen und Objekte von Kriegerausrstungen wurden in Illerup dal bei Skanderborg ausgegraben. Die Funde stammen von verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen im Zeitraum von 200-500 n.Chr. Nach den Schlachten hat der siegreiche Oberbefehlshaber die Ausrstung des unterlegenen Heeres in einem See opfern lassen, der spter zu einer Moor- und Wiesenlandschaft verlandete.

Fundgeschichte
Die ersten Funde kamen bei Drainagearbeiten im Mai 1950 zutage, und Moesgrd Museum hat bis zum Jahr 1956 jhrlich Grabungskampagnen durchgefhrt. Die Ausgrabungen wurden im Jahr 1975 wieder aufgenommen und dauerten bis 1985 an. Die vielen gut erhaltenen Funde wurden danach grndlich untersucht.

Perspektiven
Die Funde aus Illerup werden fr lange Zeit ein Forschugsgegenstand bleiben, und sie werden unserer Kenntnisse ber eine entscheidende Periode in der dnischen Geschichte bereichern. Ein gut organisiertes Nordeuropa handelte im Zusammenspiel mit dem mchtigen Rmischen Reich. Die Kriegsbeuteopfer sind das Resultat von Kmpfen zwischen verschiedenen nordischen Bevlkerungsgruppen, und die Kmpfe bilden ein Glied in einem Proze, der zur Ausbildung grerer politischer Einheiten fhrte - auf diese Weise entstand Dnemark.

Foto: Blick ber Illerup dal.